Praxisbeispiele

Wiese und blauer Himmer.

Renaturierung von Gewässern - Weidenbachbepflanzung

Ökosysteme und BiodiversitätFließgewässer

Die Klimawandelanpassungsmodellregion Südliches Weinviertel hat mit Unterstützung des Büros MK Landschaftsarchitektur, der NÖ Agrarbezirksbehörde, des Landschaftsfonds, des Weidenbachverbandes und der Gemeinde Bad Pira-warth die Uferbeschattung am Weidenbach zwischen Bad Pirawarth und Gaweinstal umgesetzt.
105 neue Bäume stehen seit kurzem entlang des Weidenbachs und tragen damit zur Artenvielfalt und Erhaltung eines gesunden Lebensraumes bei. Man hat dabei ausschließlich heimische Gehölze verwendet: Spitzahorn, Trauerweide, Vogelkirsche, Echte Walnuss und Winterlinde zieren fortan das Bachufer. Das wirkt sich gleich mehrfach positiv aus: die Temperatur des Gewässers schwankt nicht mehr so stark, die Wasserqualität wird verbessert und die Uferböschung durch den Bewuchs stabilisiert. Das Mehrangebot an Lebensraum fördert die Artenvielfalt, die Tiere finden in diesem Bereich eine Pufferzone zwischen Bach und Ackerfläche vor und sie können die Uferzone als Wanderkorridor verwenden. Auch für die Bevölkerung und Ausflügler wird das Gebiet aufgewertet.

Highlights

In der heutigen Zeit weiß man den Wert renaturierter Gewässer und beschatteter Gewässerränder wieder zu schät-zen, da sie für den Wasser- und Naturhaushalt ausschlaggebend sind. Fließgewässer sind die Lebensadern der Landschaft, die Lebensräume miteinander vernetzen. Gewässerränder sorgen für intakte Lebensräume und erfüllen vielfältige Aufgaben. Stand-orttypische Ufergehölze und ungedüngte Randflächen sind wichtige Refugien für die Tierwelt – sie stellen einen wertvollen und lebensnotwendigen Lebensraum für viele bedrohte Arten dar. Doch auch zahlreiche für die Landwirtschaft und Natur wichtige Nützlinge finden hier ihre Heimat.
Die Klimawandelanpassungsmodellregion Südliches Weinviertel hat aus diesem Grund mit Unterstützung des Büros MK Land-schaftsarchitektur, der NÖ Agrarbezirksbehörde, des Landschaftsfonds, des Weidenbachverbandes und der Gemeinde Bad Pira-warth die Uferbeschattung am Weidenbach zwischen Bad Pirawarth und Gaweinstal umgesetzt.
105 neue Bäume stehen seit kurzem entlang des Weidenbachs und tragen damit zur Artenvielfalt und Erhaltung eines gesunden Lebensraumes bei. Man hat dabei ausschließlich heimische Gehölze verwendet: Spitzahorn, Trauerweide, Vogelkirsche, Echte Walnuss und Winterlinde zieren fortan das Bachufer. Das wirkt sich gleich mehrfach positiv aus: die Temperatur des Gewässers schwankt nicht mehr so stark, die Wasserqualität wird verbessert und die Uferböschung durch den Bewuchs stabilisiert. Das Mehrangebot an Lebensraum fördert die Artenvielfalt, die Tiere finden in diesem Bereich eine Pufferzone zwischen Bach und Ackerfläche vor und sie können die Uferzone als Wanderkorridor verwenden. Apropos wandern – auch für die Bevölkerung und Ausflügler wird das Gebiet aufgewertet.

Empfehlungen für andere Regionen

Dranbleiben. Es lohnt sich. Es ist nicht immer leicht ein Projekt umzusetzen und es ist wichtig, alle Interessen zu hören und abzuwägen. Wichtig ist ein langer Atem.

Foto des KLAR! Managers

Uns war es wichtig, für die Region durch zu judizieren, was möglich ist und wer gefragt werden muss. Wie die verschiedenen Interessen in Einklang gebracht werden und wie ein Projekt wie dieses auch wirklich vom Kopf auf den Boden gebracht werden kann.

Alexander Wimmer